Wenn’s nichts wird

Ich könnte duschen gehen, mich rasieren,
mich aufraffen und neu frisieren,
kann mich bürsten, kämmen, pflegen,
und mich gepflegt aufs Sofa legen.

Ich könnte malen, zeichnen, schreiben,
Worte finden, für mein Leiden,
mich aus der Türe wagen und entdecken,
oder mich im Bett verstecken.

Ich könnte heulen und laut schreien,
auf dem Weg mir zu verzeihen,
könnte Eis im Bett verschlingen,
mich zum weiter machen bringen.

Ich könnte schwimmen oder schwitzen,
einfach in der Sauna sitzen,
oder durch die Wälder rennen,
mich zu meiner Kraft bekennen.

Ich könnte vieles, und noch mehr,
ist die Zeit auch noch so schwer,
selbst, wenn mein armes Herz mich quält,
ich bin es, der mein Schicksal wählt.

Vielleicht schaff’ ich auch, ganz allein,
mächtig auf mich stolz zu sein,
wenn ich auch keinen Erfolg verbuche,
gut, dass ich es doch versuche.

Publiziert von

in , am

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert